EuroEyes: Klares Sehen im Alter – neue Behandlungsmethode gegen Grauen Star

EuroEyes informiert: Innovativer Laser LenSx sorgt für Sicherheit und Genauigkeit

Hamburg, 19. Januar 2012 – Jedes Jahr erleiden rund 90 Prozent der Personen über 60 Jahren eine zunehmende Trübung der Augenlinse. Die auch als Grauer Star oder medizinisch als Katarakt bekannte Volkskrankheit bewirkt eine graue Färbung hinter der Pupille, so dass Betroffene nur noch unklar oder verschwommen sehen können. Verdichtet sich die anfänglich leichte Linsentrübung, bleibt als einzige Behandlungsmöglichkeit eine Operation. Bei EuroEyes können sich Katarakt-Patienten nun mit einer neuen Methode operieren lassen. Mit dem Femtosekunden-Infrarot-Laser Alcon LenSx wird das Skalpell des Operateurs überflüssig.

Der LenSx ist der erste Femtosekunden-Infrarot-Laser, der in der Linsenchirurgie zum Einsatz kommt. Er vereint gleich mehrere Teilschritte der bisherigen, seit über 40 Jahren unveränderten Operationsmethode. Der LenSx übernimmt hierbei nicht nur die bisher manuell durchgeführten Schnitte, sondern auch die Zerteilung der Augenlinse. Der Ausgleich einer bestehenden Hornhautverkrümmung ist bei EuroEyes mit dieser Methode ebenfalls möglich. Die weitgehende Automatisierung des Eingriffs erhöht die Genauigkeit und verringert die Komplikationsrate. Die EuroEyes-Patienten profitieren von einem Höchstmaß an Sicherheit. „Bislang konnten etwa 90 Prozent der Patienten, die beidseitig mit einer Katarakt-OP behandelt wurden, dauerhaft auf eine Sehhilfe verzichten. Mit dem Einsatz des neuen Lasers erwarten wir eine noch bessere Quote“, erklärt Dr. Jørn S. Jørgensen, Gründer und ärztlicher Leiter der EuroEyes-Klinikgruppe. Der Alcon LenSx steht in der EuroEyes-Klinik in Hamburg. Noch in diesem Jahr werden auch an anderen EuroEyes-Standorten weitere Geräte eingesetzt.

Der Eingriff dauert in einer EuroEyes-Klinik ungefähr zehn Minuten und wird unter lokaler Anästhesie mit betäubenden Augentropfen durchgeführt. Müssen beide Augen behandelt werden, geschieht dies in einem zeitlichen Abstand von ein bis zwei Tagen. Nach der Operation wird das Auge meist mit einem Salbenverband abgedeckt. Schon einen Tag nach der Operation kann der Patient gut sehen.

Mit rund 600.000 Eingriffen im Jahr zählt die Star-Operation deutschlandweit zu den häufigsten Operationen. Bei dem in der Regel ambulant durchgeführten Eingriff ersetzt der Chirurg die körpereigene Linse durch eine künstliche Intraokularlinse. Die aus einem Acrylkunststoff bestehende Linse kann in ihrer Stärke so gewählt werden, dass eine vorher bestehende Fehlsichtigkeit gleich mit korrigiert wird.

Im Laufe der Zeit kann sich nach einer Linsenimplantation die klare, durchsichtige Linsenkapsel eintrüben und erneut verschwommenes Sehen verursachen. Es kommt zu einer feinen Membranbildung, die auch als „Nachstar“ bekannt ist. Durch einen kleinen, ambulant durchzuführenden Lasereingriff kann die Trübung jedoch beseitigt werden.

Über die EuroEyes-Klinikgruppe

Die EuroEyes-Klinikgruppe ist mit 22 Augenlaserzentren sowie über 300.000 durchgeführten Augenoperationen eine der größten selbstständigen Klinikgruppen für Augenlaserchirurgie. Die Ärzte der EuroEyes-Klinikgruppe verfügen über umfangreiche Erfahrungen auf dem Gebiet der refraktiven und intraokularen Chirurgie. Der Fokus liegt auf der Korrektur von Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Alterssichtigkeit und Hornhautverkrümmung. Die erste Klinik der EuroEyes-Gruppe wurde 1995 von Dr. med. Jørn Slot Jørgensen in Hamburg eröffnet.

Weitere Informationen unter: www.euroeyes.de

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