Saniert oder unsaniert kaufen?

Newsletter von B&V Immobilien informiert:Berlin, im Juli 2009: Potenzielle Immobilienkäufer stehen oftmals vor der Frage, ob sie lieber ein bereits vollständig fertig gestelltes oder saniertes Objekt bevorzugen oder ob sie selbst auch die Rolle des Bauherren übernehmen sollen. Besonders wichtig ist diese Frage nach Meinung von Experten wie Klaus Münster für diejenigen, die steuerliche Förderungen für Investitionen in Denkmalschutzimmobilien beziehungsweise in Sanierungsgebieten nutzen wollen.

„B&V aktuell“: Normalerweise tendieren viele Menschen dazu, lieber das zu kaufen, was sie bereits fertig vor sich sehen können. Klaus Münster, wozu raten Sie als Experte potenziellen Immobilienkäufern?

Klaus Münster: Gefühlsmäßig kann man das natürlich verstehen: Man fühlt sich oft sicherer, wenn man schon genau sehen kann, was man kauft. Dagegen befürchten manche Immobilienkäufer, dass sie sich mit Baumängeln, Kostenüberschreitungen, Zeitverzögerungen und anderen Problemen auseinandersetzen müssen, wenn sie ein noch nicht fertig gestelltes Objekt kaufen. Keine Wahl hat allerdings, wer steuerliche Förderungen für Immobilien in Sanierungsgebieten oder unter Denkmalschutz in Anspruch nehmen möchte. Hier dürfen die Arbeiten erst beginnen, wenn der Kaufvertrag schon abgeschlossen wurde, sonst zählen sie nicht zu den steuerlich geförderten Modernisierungskosten, sondern nur zu denAnschaffungskosten, die nur mit zwei Prozent pro Jahr abgeschrieben werden dürfen.

„B&V aktuell“: Herr Münster, wie sieht denn die steuerliche Förderung für Denkmalimmobilien konkret aus?

Klaus Münster: Vereinfacht gesagt, ist es so: Wer unter Denkmalschutz stehende oder in Sanierungsgebieten liegende Immobilien, wie B&V Immobilien sie im Portfolio hat, kauft, anschließend saniert und schließlich vermietet, darf die gesamten Modernisierungskosten innerhalb von zwölf Jahren geltend machen. Acht Jahre lang dürfen jeweils neun Prozent der Sanierungsaufwendungen als Werbungskosten abgesetzt werden, und in den darauf folgenden vier Jahren noch einmal jeweils sieben Prozent.

„B&V aktuell“: Gibt es auch eine Förderung für diejenigen, die eine solche Immobilie selbst nutzen wollen?
Klaus Münster: Eigennutzer können zehn Jahre lang jeweils neun Prozent der Modernisierungskosten absetzen, in der Summe also 90 Prozent.

„B&V aktuell“: Wer diese Förderungen nutzen will, muss also wohl oder übel in die Bauherrenrolle schlüpfen. Was raten Sie denjenigen, die die anfangs erwähnten Bedenken haben?

Klaus Münster: Bestimmte Risiken kann man bei einem Bau- oder Sanierungsprojekt natürlich nie ganz ausschließen. Sie lassen sich aber zumindest weitgehend minimieren, zum Beispiel durch die Wahl geeigneter Partner. Potenzielle Käufer sollten deshalb immer auch danach fragen, welche Erfahrungen der jeweilige Anbieter hat und welche Referenzen er vorweisen kann. Unternehmen, die sich über längere Zeit hinweg mit Denkmalschutz- und Sanierungsprojekten befassen, können in der Regel auch die Qualität ihrer Auftragnehmer aus den unterschiedlichen Gewerken gut beurteilen.

Über die B&V Bauträger- und Vertriebsgesellschaft für Immobilien mbH

Die B&V Bauträger- und Vertriebsgesellschaft für Immobilien mbH (B&V Immobilien) ist ein Unternehmen der Estavis AG. Mit ihrer Geschäftstätigkeit schafft B&V Immobilien neuen, lebenswerten Wohnraum für Singles und Familien. Die Immobilien können sowohl zum Aufbau von eigenem Vermögen wie auch zur persönlichen Vermögensabsicherung im Alter eingesetzt werden. Die B&V Immobilien ist eine der größten privaten Bauträgergesellschaften in Sachsen. Hauptsächlich ist die B&V Immobilien in den Regionen Leipzig und Chemnitz tätig, der Firmensitz befindet sich in Berlin.

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